Gerechtfertigte Vorwürfe zur geplanten Schulfusion

Die Vorwürfe an die Politiker im Allgemeinen sowie an die Malenter Gemeindevertreter im Speziellen sind nicht von der Hand zu weisen. Nicht nur im Kreis der direkt betroffenen Schüler, Lehrer und Eltern sondern auch von anderen Politikern bzw. politisch aktiven Bürgern wurde hier eine Entscheidungsarroganz verspürt, die noch lange Zeit nach der Sitzung des Schulausschusses am 28. August 2013 Gesprächsthema sein sollte.

Wir Grünen hatten uns von Beginn an und sehr bewusst rechtzeitig vor den Wahlen gegen eine Fusion positioniert. Diese Position hätte uns auch schaden können. Transparenz als Kredo will denn auch gelebt werden.

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Reine Makulatur

Nun also ist die Fusion mit der Hutzfelder Schule so gut wie beschlossen. Die minimale Chance eines Bürgerbegehrens bleibt, die Chancen und damit die Hoffnung auf Malente als Standort mit Zukunft für junge Familien sind jedoch minimal. Ich als betroffene Mutter und langjähriges Mitglied verschiedener Elternbeiräte dieser Schule bin nicht einverstanden mit dieser Entscheidung. Seine Meinung nicht durchsetzen zu können gegen eine Mehrheit ist Teil unserer Demokratie, damit kann und muss jeder Bürger leben, so auch ich.

Aber müssen wir damit leben, gar nicht vertreten zu werden? Als Betroffene und Bürger dieser Gemeinde nicht ernst genommen zu werden? Das Entsetzen und die Fassungslosigkeit über die Art der Entscheidungsfindung, über den Umgang mit den eindeutig bezogenen, dabei aber wohldurchdachten und fundierten Positionen der Betroffenen macht mich sprachlos.

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