Darf man das?

Die Gemeindevertreterinnen und -vertreter handeln in ihrer Tätigkeit nach ihrer freien, durch das öffentliche Wohl bestimmten Überzeugung. Nur ein Satz aus der Gemeindeordnung und doch so vielsagend. Nicht die eigene, sondern die durch das öffentliche Wohl bestimmte Überzeugung soll und muss die Triebfeder für das Handeln eines verantwortlichen Gemeindevertreters sein.

Was kann, was soll das nun bedeuten?

Bei dem Versuch, diese Frage zu beantworten, wird man nicht selten feststellen, dass es für fast alles Gesetze, Regelungen oder Satzungen gibt. Für vieles andere legen Eltern für ihre Kinder in der Erziehung den entsprechenden Grundstein. Sie geben damit ihre Vorstellungen von Moral, Ethik und Fairness an die kommende Generation weiter. Damit Regeln eingehalten werden, bedarf es auch Konsequenzen, die in den unterschiedlichsten Formen angewendet werden. Angefangen bei Strafpunkten oder Disqualifikation im Spiel bis hin zu Verwarngeldern oder Gefängnisstrafen bei schwerwiegenden Vergehen. Darüber hinaus gibt es aber auch Dinge, die so nicht sanktioniert werden. Zwar kann man zum Beispiel Verachtung auch als gesellschaftliche Bestrafung sehen aber die Wahrnehmung dessen kann sehr unterschiedlich empfunden werden.

Weiterlesen »