Offene Fragen nach der Wahl – Zweite Etappe

Ja, es könnte auch nach der Wahl noch spannend werden: Wer macht mit wem zukünftig in Malente welche Politik? Gestern, am 12.06.2013, fand die sogenannte Elefantenrunde statt. CDU, SPD und FDP saßen auf der einen Seite, die Grünen und die Freien Wähler auf der anderen Seite. Wir haben uns zu Beginn gefragt, ob hier eine faktische Koalition der CDU mit der SPD und der FDP gelebt wird. Zumindest wurde in der Verhandlung deutlich, dass die beiden Großen mit der FDP in entscheidenden Fragen schon vor dieser Verhandlung Einigkeit hergestellt hatten. Ob das zukünftig die neuen Mehrheiten in der Malenter Politik sind, wissen wir nicht. Aber für die zukünftige Entwicklung von Malente hoffen wir es nicht.

Aber war da nicht mal ein Funken von etwas Neuem, etwas Anderem am Wahlabend? Sagte nicht Hans-Werner Salomon (CDU) an eben diesem Abend gegenüber der Presse, dass bei diesen Mehrheitsverhältnissen zukünftig “alle mit allen reden” müssten? [Update 12.06.2013: Es war nicht Jürgen Redepennig (SPD), wie zuvor dargestellt. Wir bitten um Entschuldigung und danken für den Hinweis.]

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Malente hat gewählt

Nach Auszählung aller Stimmen haben wir Grüne in Malente nach vorläufigen Zahlen mit 15,7 % ein tolles Ergebnis erzielt und konnten damit unseren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl deutlich…

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Wahlprogramm der Grünen zur Kommunalwahl 2013

“ES GEHT NOCH WAS” in Bad Malente – Gremsmühlen, Nüchel, Dweerbeek, Kiebitzhörn, Benz, Malkwitz, Söhren, Sieversdorf, Neukirchen, Krummsee, Neversfelde, Radlandsichten, Timmdorf, Hafkamp, Kreuzfeld und Rachut

Darum setzen wir Grüne uns weiter ein, um

1. den Wandel hin zu einer transparenten, offenen und bürgernahen Politik umzusetzen
2. ein BÜRGERBÜRO im Rathaus zu schaffen
3. die Infrastruktur und Nahverkehrsanbindung der Dorfschaften zu verbessern
4. die Einbindung aller Einwohner/innen in die gemeindlichen Entscheidungen umzusetzen
5. die Breitbandversorgung zu verbessern
6. die Kinder-, Jugend-, Familien-, Senioren- und Vereinsarbeit zu stärken
7. den Umwelt- und Klimaschutz in der Gemeinde zu fördern
8. die Erarbeitung eines umfassenden Entwicklungskonzeptes für die Gemeinde einzuleiten
9. den Schulstandort in der bisherigen Form zu erhalten und langfristig fördern
10. den Erhalt des Gemeinde Wasserwerkes zu sichern

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Mauer des Schweigens – Ein Possenstück in zwei Akten

Aufgabe von Gemeindevertretern und Mitgliedern in den Ausschüssen ist es, Schaden von der Gemeinde abzuwenden. Diesem Grundsatz zuwider haben drei Mitglieder der CDU-Fraktion unter Führung Klaus Schützlers im Werkausschuss gehandelt, indem sie kürzlich eine Sitzung des Werkausschusses haben platzen lassen.

Erster Akt des Possenstücks

Sie haben hierdurch den Ankauf eines Grundstückes in Benz verhindert, welches wir für die Erneuerung unseres Wasserwerkes in Benz gebrauchen können. Und hier fängt dann die Problematik an.

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Wie sinnvoll ist eine Schulfusion Hutzfeld/Malente?

Dieses Thema weckt scheinbar viele Emotionen. Leider verklären manchmal zu viele Emotionen den Blick auf das Wesentliche, sie verhindern schlimmstenfalls sogar eine adäquate und sachliche Auseinandersetzung mit dieser Materie.

Das Thema ist jede Emotion wert – aber doch auch maximale Sachlichkeit und Objektivität. Es verdient neutrale Betrachtung und selbstverständlich auch die Unparteilichkeit sowohl im übertragenen als auch im politischen Sinne. Hier ist eine weitreichende Entscheidung gefragt. Eine Entscheidung, die über Legislaturperioden hinweg, mehr noch vielleicht sogar generationsübergreifend wirken soll. Die aktuell betroffenen Schulkinder sind die Eltern von morgen und auch die Lehrer werden mit der zu treffenden Entscheidung noch ein Berufsleben lang zurechtkommen müssen.

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